TradingSignals_728x90_de

CFD oder binäre Optionen handeln?

cfd oder binäre optionen handelnSeit einigen Jahren begeistern sich mehr und mehr Trader für Forex, CFDs und den binären Optionenhandel. Letzterer ist sogar schon kurz nach seiner Zulassung für Privatanleger im Jahr 2008 ein echter Trend geworden. Dafür gibt es mehrere Gründe. Binäre Optionen gelten als leicht verständliches und handelbares Finanzprodukt. Zum Trading stehen mehrere Handelsstile zur Verfügung, deren Unterschiede jeder egal ob unerfahrener oder fortgeschrittener Trader kennen sollte. Der CFD (Differenzkontrakt oder Contract for Difference) wird seit 2005 gehandelt. Ziel dieser britischen Erfindung war es, die dortige Börsenumsatzsteuer zu umgehen.

Bei Binären Optionen und CFDs handelt es sich nicht um herkömmliche Wertpapiere, wie Aktien, Fonds, Anleihen oder Zertifikate. Dem Grunde nach stellen diese Anlagevarianten eine Vereinbarung mit dem Emittenten dar, der mit den Produkten einen Markt abbildet. Beide Finanzinstrumente werden genutzt, um auf Märkte zu spekulieren, ohne dass der Anlagegegenstand als Eigentum erworben wird. Im Gegensatz zum klassischen Aktienmarkt gibt es bei CFDs und Binären Optionen keinen Handelspartner am Markt. Es gibt hier einen Broker, der zusätzlich auch der Anbieter der Finanzwette ist. In der Praxis funktionieren binäre Optionen und CFD fast identisch.

Binäre Option oder CFD – von Marktentwicklungen profitieren

Sowohl bei Binären Optionen als auch bei CFDs kann man von steigenden oder fallenden Marktentwicklungen profitieren. Das ist einer der Gründe, warum viele Menschen der Meinung sind, dass sich CFDs und Binären Optionen sehr ähnlich sind oder sie sich sogar gleichen. Es gibt allerdings einige wichtige Unterschiede, derer sich ein Trader bewußt sein muss. Gleich ist bei CFDs und binären Optionen, dass Trader den Anlagegegenstand nicht wirklich erwerben. Damit verbunden ist, dass man sich nicht damit beschäftigen muss, wann der geeignete Zeitpunkt für den Verkauf ist.

Beim CFD-Handel muss der Trader einen entsprechenden Vertrag abschließen, indem er das Vertragsende festlegt und bestimmt, welcher Gewinn veranlagt wird. Beim CFD-Handel muss man wie bei Binären Optionen nicht viel Geld einsetzen, um mit dem Trading zu beginnen. In beiden Fällen reichen kleine Beträge teilweise ab 10 Euro aus. Bei Binären Optionen gibt es Handelsmöglichkeiten bereits ab 5 Euro, zum Teil ab 1 Euro.

Außerdem sind die jeweiligen Handelsstile im Vergleich zu den üblichen Handelsmethoden auf kurze Verfallszeiten ausgerichtet. Wer mit CFDs oder Binären Optionen handelt, wird im Allgemeinen einen Zeitrahmen zwischen einer Stunde und einer Woche auswählen. Im schnellen Binäroptionshandel sind auch 30 Sekunden, 60 Sekunden oder 5 Minuten Optionen handelbar.

Was die Unterschiede zwischen CFDs und Binären Optionen anbelangt, sind einige erwähnenswert. Beim Handel mit binären Optionen halten Trader einen festen Risikobetrag pro Vertrag. Bei CFDs können Trader ihren Broker anweisen, Leverage einzusetzen. Dies hat die Folge, dass der Trader größere Risiken auf sich nimmt, die sich negativ auswirken können, wenn er mit seinen Vorhersagen nicht richtig liegt.

Der CFD-Handel wird von zahlreichen CFD-Brokern angeboten, die hierzulande ihren Sitz haben oder deutsche Niederlassungen betreiben. Binäre Optionen Broker operieren in erster Linie von Zypern oder Malta aus. Nur wenige verfügen in Deutschland über eine echtes Tochterunternehmen. Während Binäre Optionen in den USA gehandelt werden dürfen, sind CFDs davon ausgeschlossen. Das gilt insgesamt für eine Vielzahl anderer Länder auch. Wer seine Kenntnisse über den US-Markt in Geld verwandeln möchte, kann dazu Binäre Optionen nutzen.

Wie CFD und Binäre Optionen Broker Geld verdienen

Wer sich für den Handel mit CFDs oder Binären Optionen oder eines bestimmten Wertpapiers wie Aktien entscheiden möchte, sollte einen Blick darauf werfen, wie die Broker Geld verdienen. Denn letztlich sind es die betreffenden Kunden, die für gefüllte Kassen bei den Anbietern sorgen. Das Einkommen eines Brokers ist von mehreren Faktoren abhängig.

Eine große Rolle spielt das Metier (klassisches Wertpapiergeschäft oder Trading mit Forex, CFDs und Binäre Optionen), indem er aktiv ist. Von Bedeutung sind gleichfalls die Anzahl der vermittelten Trades und schließlich kommt es auf die gehandelten Volumina an. Im klassischen Wertpapiergeschäft erzielt der Broker sein Einkommen aus einem Grundgehalt plus Provisionen. Ein Wertpapiermakler verdient normalerweise ein Promille vom jeweiligen Auftragswert.

Das Einkommen der Online-Forex-Broker bestimmt vor allem der Spread. Geld nehmen Broker als Differenz zwischen An- und Verkaufskurs einer Währung ein. Die Berechnungsgrundlage der Courtage bildet die letzte Nachkommastelle, bezeichnet auch als das Pip. Die Höhe der Courtage legt jeder Broker selbst fest. Sie schwankt auch von Währungspaar zu Währungspaar.

Der CFD-Broker verdient sein Geld durch Spreads, das heißt er berechnet für bestimmte CFDs zusätzlich eine Gebühr. Eine solche Kommission wird beispielsweise bei CFDs auf Aktien und Indizes fällig. Deren Höhe macht meistens 0,5 Prozent des Auftragswertes aus.

Neben Spreads und Kommissionen können weitere Finanzierungskosten sowie Währungskosten hinzukommen. Wird ein CFD beispielsweise über Nacht gehalten, nimmt der Broker in Abhängigkeit von der Haltedauer eine zusätzliche Gebührenbelastung als sogenannte Finanzierungskosten vor. Die Höhe der Finanzierungskosten ergibt sich aus dem Referenz-Zinssatz plus einem Aufschlag von bis zu 3 Prozent und mehr. Eine extra Prämie verlangen einige Broker für garantierte Stops.

Die von den Brokern angebotenen Kurse stehen immer nur auf den Brokerplattformen zur Verfügung. Es handelt sich nicht um Fremdkurse, die bei Drittanbietern verglichen werden können. Da CFD-Broker teilweise einen CFD-Handel ohne Spreads offerieren, ist davon auszugehen, dass die angebotenen Kurse so gestellt werden, dass Gewinne hängen bleiben. Eine Alternative sind Broker mit DMA-Marktmodellen, weil hier dem Handel reale Börsenkurse zugrunde liegen. DMA-Broker verdienen ihr Geld ausschließlich durch Kommissionen.

Ohne Gebühren, Kommissionen und Spreads kommt der Binäroptionshandel aus. Ein Broker für Binäre Optionen muss keine Courtage berechnen, weil er an den Einsätzen seiner Kunden verdient bzw. weil der Anleger direkt mit seinem Broker wettet. Zinskosten, Handelsgebühren oder Kommissionen gibt es normalerweise nicht.

Bildschirmfoto 2015-03-28 um 18.24.45

Webseite von 24Option.Der Handel von binären Optionen kommt ohne Kommissionen aus.

Dabei macht er immer Gewinn bei Trades, die aus dem Geld landen. Selbst im Gewinnfall wird meist nur zwischen 70 und 90 Prozent des Einsatzes an den Trader ausgezahlt. Hier nutzen einige Broker ihr Heimrecht sehr großzügig aus. Ein Trader muss mindestens 55 Prozent seiner Trades erfolgreich abschließen, wenn eine wenigstens eine Plus/Minus 0 Position erreichen will. Bis dahin verdient immer der Broker. Daneben bedienen sich Broker weiterer Einnahmemöglichkeiten wie Auszahlungsgebühren oder Inaktivitätsgebühren.

Binäre Optionen und CFDs sind beide spekulative Finanzprodukte. Sie sind jeweils Verträge zwischen einem Verkäufer (Broker) und Käufer (Trader/Kunde). Bei Binären Optionen sind sowohl der erwartete Gewinn als auch ein maximaler Verlust von Anfang an klar. Bei CFDs kann sich Letzterer plötzlich erhöhen, womit dieses Produkt das risikovollere von beiden ist. Der CFD-Handel und das Trading mit Binären Optionen bietet Händlern die Möglichkeit, eigene Handelsstrategien auszuführen. Beim Binäroptionshandel lassen sich wesentlich größere Gewinne erzielen, wobei sich das Risiko steuern lässt. Gehandelt werden können zudem weltweite Anlagegegenstände handeln, ohne einer Beschränkung auf US-Aktien oder Indizes zu unterliegen.

Christian

bio text
Search